Die Liturgiereform, die nach dem Abschluss des II. Vatikanischen Konzils die jahrhunderte alte Tradition veränderte, vor allem die unmittelbar danach einsetzende liturgische Praxis in den Diözesen weltweit erregen die besondere Sorge der Una Voce Austria. Weder wurden und werden die Vorgaben der Liturgiekonstitution des II. Vatikanums, Sacrosanctum Concilium, beachtet, noch die Regeln der veränderten Liturgie Pauls VI. Liturgische Missbräuche „im Geiste des Konzils“ stehen an der Tagesordnung, die zahlreiche glaubenstreue Katholiken verunsichern oder aus den Kirchen treiben.

Um dieser Entwicklung entgegen zu treten, wurde bereits 1965 von kirchentreuen Katholiken die Una-Voce-Bewegung ins Leben gerufen, 1966 folgte die Gründung der Una Voce Austria. Die Mitglieder der Una Voce stellen alle jene liturgischen Neuerungen in Frage, die nicht nachweislich „dem wirklichen und sicheren Nutzen der Kirche“ dienen, wie es das II. Vaticanum fordert. Denn wahre liturgische Erneuerung zum Wohle der Kirche kann nur aus der Fülle der Tradition geschöpft werden, nicht von Menschenhand „gemacht“ werden.